Prozesswärme:
vom Kostenblock
zur Erlösquelle.
Als lizenzierter Stromlieferant vermarkten wir die Flexibilität Ihrer bestehenden Wärmeerzeugung und bauen sie mit einem elektrischen Kessel weiter aus.
Mit einem starken Netzwerk
72 % der industriellen Prozesswärme basiert auf fossilen Brennstoffen, während Gaspreise, CO2-Kosten und Netzentgelte weiter steigen.
Wir beschaffen für Sie den Strom immer dann, wenn er günstiger als Ihr fossiler Energieträger ist …
… profitieren dabei von kurzfristigen Preisschwankungen …
… und steuern Ihre Wärmeerzeugung aktiv danach.
So senken wir Ihre Wärmekosten. Nachhaltig.
Von der ersten Schätzung bis zum laufenden Betrieb
Ein hybrides Wärmesystem, das sekündlich neu entscheidet
Wärmeerzeugung
Wir machen Ihre Wärmeerzeugung flexibel: mit dem, was schon steht, und mit dem, was dazukommt.

KWK‑Anlagen
Im Bestand holen wir das Maximum aus Ihren Gas- und Dampfturbinen und fahren sie strommarktoptimiert.

Power‑to‑Heat
Ein Elektrokessel ergänzt Ihre bestehende Erzeugung und macht aus günstigem Strom Prozesswärme.

Speicherlösungen
Thermische Speicher und Batterien erlauben es, günstigen Strom auch dann zu nutzen, wenn keine Wärme gebraucht wird.
Strom- und Regelleistungsmärkte
Wir übernehmen die vollständige Strombeschaffung und Marktteilnahme für Ihre flexible Wärmeerzeugung.

Day‑Ahead
Erneuerbare sorgen regelmäßig für sehr günstigen Strom. In diesen Stunden erzeugen wir Ihre Wärme elektrisch.

Intraday
Wetter- und Prognoseabweichungen bewegen die Preise kurzfristig. Wir passen die Erzeugung an und nutzen die Spreads.

Regelleistung
Flexible Wärmesysteme stabilisieren das Netz und werden dafür vergütet, wann immer es sich wirtschaftlich lohnt.
Wärme neu gedacht.
Kontaktieren Sie uns mit einer unverbindlichen Anfrage. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!
Wir haben bereits einen Elektrokessel. Lohnt sich Celsio trotzdem?
Ja, und oft besonders. Bestehende Elektrokessel laufen meist nach festem Fahrplan oder nur als Reserve. Die Anlage steht also da, ohne Erlöse zu erwirtschaften. Genau dort liegt der Hebel.
Wir binden Ihren vorhandenen Kessel in unsere Steuerung ein, beschaffen den Strom über Day-Ahead, Intraday und Regelleistung und fahren ihn dann, wenn er günstiger ist als Gas. Ohne neue Hardware ist das der schnellste Weg zu einem messbaren Ergebnis.
Von dort aus lässt sich das System modular erweitern: eine zusätzliche Kesselstufe, ein thermischer Speicher, ein größerer Netzanschluss. Jede Stufe erschließt einen weiteren Teil Ihrer Wärmelast, und jede rechnet sich für sich. Sie müssen also nicht auf einmal elektrifizieren, sondern können dem Business Case folgen.
Welche Temperaturen deckt Celsio ab?
Der wirtschaftliche Kernbereich liegt zwischen 100 und 500 °C, also dort, wo Dampf-, Heißwasser- und Thermalölnetze arbeiten. Das deckt den Großteil der industriellen Prozesswärme ab.
Liegt nutzbare Abwärme vor, ergänzen wir bis rund 200 °C eine Hochtemperatur-Wärmepumpe, die aus einer Kilowattstunde Strom zwei bis vier Kilowattstunden Wärme macht. Oberhalb von 500 °C prüfen wir den Einzelfall. Sprechen Sie uns an.
Werden thermische oder elektrische Speicher berücksichtigt?
Ja, als Option. Ein thermischer Speicher entkoppelt Erzeugung und Verbrauch: Wärme wird in günstigen Preisfenstern erzeugt und später abgerufen. Das erhöht den Elektrifizierungsanteil deutlich und eröffnet den Zugang zur Regelleistung.
An Standorten mit eigener Stromerzeugung kommt ein Batteriespeicher hinzu. Ob sich ein Speicher rechnet, hängt an Lastprofil und Preisspreads. Das quantifizieren wir im Machbarkeitsprojekt, statt es pauschal zu behaupten.
Wer ist dann unser Stromlieferant?
Für den elektrischen Kessel: Celsio. Wir übernehmen Beschaffung, Bilanzkreis und Marktzugang für genau diesen Verbrauch. Das ist Teil des Geschäftsmodells, denn nur so lassen sich die Erlöse aus der Flexibilität heben.
Ihr bestehender Liefervertrag für den übrigen Standortverbrauch bleibt davon unberührt. Sie müssen also nichts kündigen und nichts umstellen.









